2015-04-08

Gleistein fertigt gigantische Hebeschlingen mit extremen Traglasten für die größten Krane der Welt

Mit seinem Know-how und hochmodernen Produktionsmitteln definiert Gleistein Ropes die Grenzen der Möglichkeiten neu

Presseinformation

Bremen, den 8. April 2015

Groß, größer, am größten: Bei diesem Projekt mussten alle Hand anlegen! In den vergangenen Wochen wurden bei Gleistein in Bremen von einem großen Spezialistenteam die stärksten Hebeschlingen gefertigt, die das Unternehmen jemals verlassen haben. Die zwölf Schlingen bestehen aus 128 mm starkem DynaOne®-Zwölfergeflecht und sind konzipiert für den Einsatz an einem der größten Krane der Welt. Jede Schlinge hat eine Bruchlast von 4.500 t, die sichere Arbeitslast beträgt 900 t. Verbunden zu einem gemeinsamen Hebegeschirr ermöglichen sie Traglasten in Größenordnungen, die noch nie mit textilen Hebemitteln erreicht wurden. Dank ihres geringen Eigengewichts sparen sie rund 57 t gegenüber vergleichbaren Lösungen aus Stahl ein, die als erhöhtes Nutzlast-Potenzial direkt der Hebeleistung des Krans zugute kommen. Ermöglicht wird die herausragende Performance durch Gleisteins anhaltende Verpflichtung zu Forschung und Entwicklung am Seil und zur Mitarbeiterqualifikation, durch eine lange Erfahrung in der Bedienung herausragender industrieller Anforderungen und kontinuierliches Investment in hochmoderne Produktionsanlagen.

Die stärksten Hebeschlingen, die Gleisteins Hallen jemals verlassen haben
Gleistein ist kein Anfänger in der Herstellung der stärksten und ausgefeiltesten Tauwerklösungen der Welt, doch in den vergangenen Wochen konnte man noch einmal eine ganz spezielle Spannung am Bremer Hauptstandort spüren. Ein großes Team von Spezialisten unter Führung von Entwicklungssleiter Wolfram Müller war rund um die Uhr für die Konzeption, Produktion und Konfektionierung der zwölf Schlingen im Einsatz, bei denen kaum ein Superlativ ausgelassen wurde. Aus reinem Dyneema® bestehen die 1.200 m DynaOne® im Durchmesser von 128 mm. Präzisionsarbeit war erforderlich, um die Schlingen exakt auf Länge zu verspleißen und zu betakeln, um sicherzustellen, dass jede von ihnen die geforderten 900 t Arbeitslast (bei fünffacher Sicherheit und einer Bruchlast von 4.500 t) erreicht. Gleisteins Testlabor mit seiner 300-t-Reißmaschine wurde umfunktioniert, um die mehrfach gelegten Schlingen vorzubelasten, damit sich Umlenkpunkte und Spleiße setzen und Betakelungsarbeiten sorgfältig ausgeführt werden können.

Die einzelnen Schlingen wiegen zwischen 560 kg und 1.030 kg, im gemeinsamen Hebegeschirr ergeben sich rund 8,5 t Gesamtgewicht – das sind rund 57 t weniger als bei einer konventionellen Lösung aus Stahl. Und genau diese 57 t Nutzlast-Plus am Haken eines der größten Krane der Welt sind der entscheidende Vorteil, auf den es nachher ankommt. Seilermeister und Entwicklungssleiter Wolfram Müller berichtet von dem Mammutprojekt: „Die Aufgabe war für uns eine spannende Herausforderung. Die geforderten Spezifikationen waren außergewöhnlich und wir mussten verschiedene innovative Fertigungsmethoden kombinieren, um die Aufgabe zu erfüllen und dabei Festigkeit und Zuverlässigkeit sicherzustellen. Mein Team von Seilern und Fachleuten aus allen Produktionsabteilungen und ich sind sehr stolz auf das Ergebnis – das wäre gar nicht denkbar gewesen ohne die einzigartige Kombination aus Erfahrung und qualifizierten Leuten sowie unserem neuen großen Flechter, der die Herstellung von Seilen in dieser Größenordnung überhaupt erst möglich macht.“

Schweres Gerät
Sie hat eine Höhe von sechs Meter und wiegt 20 t: Die Flechtmaschine, die zur Herstellung der Seile für die rekordverdächtigen Schlingen nötig war, ist wirklich riesig. Jeder der 12 „Klöppel“ trägt eine Spule von 900 mm Höhe und einem Durchmesser von 560 mm mit einem Aufnahmevolumen von 220 l. 1.600 kg Dyneema® kann die Maschine mit einem Satz Spulen aufnehmen. Einmal vollständig eingerüstet, benötigt die Herstellung von 100 mm DynaOne® im Durchmesser 128 mm etwa eine Stunde.

In Kürze werden die Schlingen am Haken eines der größten Krane der Welt in Betrieb gehen. Als textile Lösung, hergestellt aus Dyneema®-Fasern, wiegen sie nicht nur rund 57 t weniger als vergleichbare Stahl-Hebemittel, sie sind auch viel leichter und sicherer zu hantieren.
 

Über Gleistein Ropes

Gleistein stellt seit 1824 Tauwerk her und ist der älteste industrielle Familienbetrieb in Bremen. Zusammen mit dem Werk Trencin (Slowakei) verfügt das Unternehmen über zwei der international modernsten Produktionsbetriebe zur Herstellung von Tauwerk mit insgesamt über 17.000 m² Produktionsfläche. Moderne Chemiefasern, anspruchsvolle Konstruktionen und richtungweisende Seilveredelungstechniken bieten das gewisse „Mehr" an Qualität und Kundennutzen. Gleistein bietet seinen Kunden einen kompletten Service, unterstützt sie mit Know-how und hilft bei der Wahl des richtigen Seils. Gebrauchsfertige Konfektionierung der Produkte, Durchführung von Auftragstests und die Entwicklung von Speziallösungen vervollständigen das Angebot von Gleistein.

Gleistein Pressekontakte:

Thomas Schlätzer
Geo. Gleistein & Sohn GmbH
Heidlerchenstraße 7
28777 Bremen, Germany
Tel: +49 (0)421 69049-31
Fax: +49 (0)421 69049-99
Email: schlaetzer@gleistein.com

Markus Woltmann
slant' PR & Native English Text
Leuschnerdamm 13
10999 Berlin, Germany
Tel: +49 (0)30 36 44 11 04
Email: press@slant.de

Kontkatieren Sie paul@agenturfuerstrahlkraft.de für die Zusendung von Bildern.

Braiding 1
4 KB,

Braiding 2
7 KB, png , 580 x 70

Braiding 3
1.1 MB, jpg , 2400 x 1600

Braiding 4
6.4 KB, png , 580 x 70

Braiding 5
721 KB, jpg , 1600 x 2400

Finishing 1
633 KB, jpg , 2400 x 1600

Finishing 2
824 KB, jpg , 2400 x 1600

Finishing 3
849 KB, jpg , 1600 x 2400

Finishing 4
830 KB, jpg , 2400 x 1600

Splicing 1
726 KB, jpg , 2400 x 1600

Splicing 2
743 KB, jpg , 2400 x 1600