20.01.2017

Alex Thomson holt zweiten Platz im superknappen Kampf um den Vendée Globe

Exzellentes Ergebnis trotz widriger Umstände für den britischen Skipper

Alex Thomson hat es mit seiner beschädigten HUGO BOSS beim Vendée Globe 2016/2017 im heißen Kopf-an-Kopfrennen als Zweitplatzierter über die Ziellinie in Les Sables d'Olonne, Frankreich, geschafft – mit einem denkbar knappen Rückstand von unter 16 Stunden auf den Gewinner Armel Le Cléac'h auf Banque Populaire VIII, der das am 6. November 2016 gestartete Rennen in einer Rekordzeit von 74 Tagen, 3 Stunden, 35 Minuten und 46 Sekunden abschließen konnte. Der außerordentlich geringe Zeitabstand zwischen Alex Thomson und dem Sieger ist umso erstaunlicher in Anbetracht des Umstands, dass die HUGO BOSS bereits zwei Wochen nach Rennstart durch einen Kollisionsschaden seinen Steuerbord-Foiler verloren hatte. Bis zu diesem Ereignis hatte Alex Thomson die Regatta weitgehend unter seiner Kontrolle gehabt. Ungeachtet seines Handicaps konnte er die zweite Position für den gesamten Rest des Rennens halten und Armel Le Cléac'h bei zuletzt stetig schwindendem Rückstand bis zum Zieleinlauf einen extrem heißen Kampf liefern: unglaublich schnell, unglaublich aufregend – ein Leckerbissen für Segel-Fans auf der ganzen Welt!

Das Ocean Masters Vendée Globe gilt als härteste Segelherausforderung der Welt – solo, non-stop und ohne Hilfe einmal rund um die Welt. Gleistein Ropes ist als Offizieller Tauwerkausstatter des Alex Thomson Racing Teams seit 2014 mit an Bord der HUGO BOSS. Eine vollständige Nachbereitung des Rennens mit Blick auf die Performance der Seile an Bord wird in Kürze folgen. Doch an dieser Stelle möchten wir vor allem Alex Thomson und seinem gesamten Team gratulieren zu diesem überragenden Ergebnis unter härtesten Bedingungen.